Freitag, 24. Februar 2017

Erste Schritte in der Makrofotografie


Wer einen Blog schreibt, möchte irgendwann auch seine Fähigkeiten in Sachen Fotografie verbessern - das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber auch sonst ist sie ein wunderbares Hobby. Meine "Ausrüstung" ist in den letzten zwei Jahren ganz schön gewachsen, nur machte mir meine wenige Freizeit einen Strich durch die Rechnung, wenn es ums Üben geht. 

Wie gut das Janine von einfachheitshalber mich mit ihrer neuen Linkparty "Mit der Kamera durchs Jahr" auf dem richtigen Fuß erwischt hat. Den Startschuss gab sie mit der Makrofotografie. Ich habe für meine Aufnahmen ein Makroobjektiv (M.Zuiko AF 2,8/60 ED Makro schwarz Micro Four Thirds) benutzt.


Blütenkelche werden ja immer gerne für Nahaufnahmen genommen, so auch bei mir. Dieses Foto habe ich entgegen jeder Empfehlung ohne Stativ gemacht. 

Nahaufnahme Hyazinthe


Für dieses Foto habe ich eine Feder mit Wasser besprüht und in den Gefrierschrank gelegt. Zum Ablichten habe ich es auf einen Buchsbaum im Garten drapiert. Wiederum ohne Stativ abgedrückt.

Nahaufnahme Feder


Nochmals eine Feder unter Zuhilfenahme von Tageslichtlampen und Stativ.

Nahaufnahme mit Tageslichtlampen


Ganz begeistert bin ich von dieser Streichholzaufnahme.
Nahaufnahme Streichholz


Die beiden folgenden Fotos sind Detailaufnahmen von einem Miniatur-Eiffelturm
Nahaufnahme Eiffelturm

Nahaufnahme Eiffelturm


Naheliegend war natürlich auch die Makroaufnahme eines Reißverschlusses

Nahaufnahme Reißverschlusszähne


und der Miniatur-Nähmaschine

Nahaufnahme kleine Nähmaschine


Welches Foto ist dein Favorit? 
Im März geht es übrigens um das Thema "neues Leben". Vielleicht bist du dann auch dabei?


Blogger Tricks

Mittwoch, 22. Februar 2017

Alles Karo


Der Januar hat uns mit klirrender Kälte eiskalt erwischt. Grund genug, zwischen meine geplanten Projekte schnell noch einen Wickelschal nach dieser Anleitung einzuschieben.

Karoschal

Wie so oft, treiben einen gerade die vermeintlich schnellen Projekte in den Wahnsinn. Ich musste das gute Stück tatsächlich in kleinen Etappen nähen, da ich unbedingt zwei ganz bestimmte Stoffe miteinander kombinieren wollte - einen dehnbaren und einen festen Stoff. Während des Nähens hat sich der Streifenjersey immer wieder verzogen, was sehr unschöne Falten nach sich gezogen hat.



Letztendlich habe ich ihn mit viel Geduld bezwungen.
Schal mit Knopf


Besonders gut gefällt mir die Tatsache, dass so ein Wickelschal im Gegensatz zu Loops sehr frisurfreundlich ist.



Weil vom Karostoff noch genug übrig war, habe ich mir gleich einen passenden Rock dazu genäht. Den schlichten Schnitt habe ich mit Hilfe meiner Kursleiterin von einem Kaufrock abgenommen. Diese hüftig sitzenden Modelle trage ich besonders gerne, da hier nichts zwickt oder einengt.


Hüftrock mit Reißverschluss

Gefüttert haben ich ihn ebenfalls, so das er gar nicht erst in Versuchung kommt an den Beinen hochzukraxeln. Ein seitlich eingenähter Reißverschluss sorgt für den nötigen Halt.

Rock mit Reißverschluss






Dienstag, 14. Februar 2017

Ein Ordnungshelfer für alle Lebenslagen


So ein Ordnungshelfer ist immer eine gute Idee. Dieser hier darf mich im März auf eine ganz besondere Reise begleiten.

Taschenfreund


Er hat neben dem großen Hauptfach insgesamt acht verschieden große Innentaschen

Organisation in der Tasche


sowie einen Karabiner

Organizer nähen


Die Stoffwahl ist eher ungewöhnlich für mich, aber hin und wieder mag ich es doch romantisch verspielt.

Taschenfreund nähen


Entstanden ist er nach einer Idee von Frau Liebstes.

Wickeltasche






Freitag, 10. Februar 2017

Buchempfehlungen: Die sieben Schwestern und Der Klang deines Lächelns




Inhalt:
„Atlantis“ ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d’Aplièse und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten Vater adoptiert, als sie noch sehr klein waren, und kennen ihre wahren Wurzeln nicht. Als er überraschend stirbt, hinterlässt er jeder seiner Töchter einen Hinweis auf ihre Vergangenheit – und Maia fasst zum ersten Mal den Mut, das Rätsel zu lösen, an dem sie nie zu rühren wagte. Ihre Reise führt sie zu einer alten Villa in Rio de Janeiro, wo sie auf die Spuren von Izabela Bonifacio stößt, einer schönen jungen Frau aus den besten Kreisen der Stadt, die in den 1920er Jahren dort gelebt hat. Maia taucht ein in Izabelas faszinierende Lebensgeschichte – und fängt an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...

Meine Meinung:
Dies ist das erste Buch einer siebenteiligen Reihe, welche die Geschichte jeder einzelnen Schwester erzählt und ich muss gestehen, sie hat mich jetzt schon in ihren Bann gezogen.

Der Roman spielt zum einen im heutigen Brasilien, wo Maia nach ihren Wurzeln sucht, und zum anderen zur Zeit von Maias Großmutter im alten Rio. Hier erfährt der Leser viel über das damalige Leben, die Leute und den Bau der Christus Statue. Ich persönlich mag es sehr, wenn man so ganz nebenbei auch Geschichtliches erfährt.




Inhalt:

Ally und Charlotte haben sich seit 7 Jahren nicht gesehen. Ausgerechnet auf der Intensiv-Station eines Krankenhauses treffen die beiden wieder aufeinander. Ally bangt um das Leben ihres Mannes Joe, der einen Jungen aus einem zugefrorenen See vor dem sicheren Tod rettete, und nun im Koma liegt. Charlotte hingegen betet für ihren Verlobten David, dessen Herz nach einer Virusinfektion schwer geschädigt ist. Während beide Frauen auf ein Wunder hoffen, prasseln Erinnerungen auf sie ein – an ihre gemeinsame Studentenzeit, an Partys, an endlose Sommernächte. Aber auch an Verrat, an Untreue und daran, dass sie beide David geliebt haben.
In der dunkelsten Stunde der Nacht müssen Ally und Charlotte eine folgenschwere Entscheidung treffen. Werden Sie mit der Vergangenheit Frieden schließen können? Von dieser Frage hängt am Ende alles ab - sogar das Leben von Joe und David.

Meine Meinung:
Mit einem Buch von Dani Atkins kann man nichts falsch machen. Nach "Die Achse meiner Welt" und "Die Nacht schreibt und neu" hat mich auch "Der Klang deines Lächelns" überzeugt. Nicht nur große Gefühle sondern auch schwerwiegende Lebens-Entscheidungen, die wohl niemand von uns jemals treffen möchte, machen diesen Roman absolut lesenswert.



zu Gast bei: Buch und mehr





Dienstag, 7. Februar 2017

Auf den Nadeln im Februar 2017


Noch bin ich sehr konsequent und arbeite nur an zwei begonnenen Projekten. Mein Lamana Mantel wächst langsam aber stetig. Mit 3 mm Nadeln ist das Vorwärtskommen recht mühselig. Immerhin misst das Rückenteil inzwischen stolze 35 cm.
Quasi als Gegenstück, stricke ich mit 12er Nadeln weiterhin an meiner schwarzen Decke. Auch hier komme ich gut voran, obwohl mir nach einer gewissen Zeit die Arme schwer werden. Bei einer Länge von 134 cm, ist bereits das Wenden des guten Stücks Schwerstarbeit.

Hier noch ein kleiner Rückblick auf die fertigen Projekte seit meinem letzten Strickbeitrag:

Das (Weihnachts-)Tuch für die Freundin des Juniors, gestrickt aus einem Farbverlaufsgarn von Lana Grossa.




Die (Geburtstags-)Socken für meine Mum, gestrickt aus Opal Wolle Sweet & Spicy, Farbe 8615.





Ebenfalls aus Opal Wolle Talisman, Farbe 9276,  die (Geburtstags-)Socken für meinen Dad




Jetzt habe ich zu Beginn dieses Posts ganz stolz verkündet das ich derzeit nur zwei Projekte auf den Nadeln habe, da kommt Andrea von Karminrot um die Ecke und fragt wer die Herausforderung zu 17 Paar Socken in diesem Jahr annimmt. Mmh, zwei hätte ich ja schon vorgelegt...



zu Gast bei: CreadienstagHoTAuf den Nadeln


Freitag, 3. Februar 2017

12tel Blick – Fotoprojekt


Eine noch unreife Leidenschaft von mir kommt nicht nur hier auf dem Blog viel zu kurz sondern auch in meiner Freizeit - die Fotografie. 

Wenn ich dann mal zur Kamera greife, muss es in der Regel schnell schnell gehen, da entweder das Licht schwindet oder jemand wieder mit den Füßen schabt weil er irgendetwas von mir will. So sehen dann leider auch oft meine Blogfotos aus 😢.

Ganz spontan habe ich mich daher entschieden, bei der tollen Aktion von Tabea mitzumachen. 

Die Aufgabe jeden Monat, also zwölfmal im Jahr, ein Foto von meinem persönlichen Aussichtspunkt zu machen, ist recht überschaubar und sollte auch für mich machbar sein.

Hier also mein Januarblick

Aufnahme vom 22.01.2017

Es ist eine Holzbrücke im nahe gelegenen Freizeitpark. Die Oberfläche des Stadtteichs ist leicht überfroren und nur für das Gefieder begehbar. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich der Anblick im Laufe des Jahres verändert.



Dienstag, 31. Januar 2017

Es war einen Versuch wert…


Die Tochter einer Freundin ist sehr schüchtern und mag es gar nicht, vor der Klasse oder fremden Menschen zu sprechen. Die Lehrerin gab meiner Freundin darum den Tipp, sie zum Bäcker zu schicken und die Sonntagsbrötchen zu kaufen, um ihre Selbstsicherheit zu stärken. Dieser Versuch scheiterte leider kläglich und die Familie bekam samstags keine frischen Brötchen zum Frühstück.

Da die kleine Maus für ihr Leben gerne backt, haben wir ihr zum Geburtstag ein ganz tolles Kinderbackbuch geschenkt. Zusätzlich habe ich ihr noch einen (Kinder-)Einkaufsbeutel mit dem Hintergedanken genäht, dass sie so selber die Zutaten einkaufen gehen kann. Aber auch hier leider Fehlanzeige.


Die Tasche benutzt sie trotzdem sehr gerne und der Rest kommt ganz sicher auch von alleine.



zu Gast bei: Creadienstag, HoT, Taschen-Sew-Along, Made4girls, Kiddikram